Gänsehaut? Raus aus dem Wasser!

Kinder toben und planschen immer gerne stundenlang im Wasser. Oft passiert es dann, dass die Kleinen gar nicht merken, dass sie frieren. Eltern sollten deshalb öfter nachschauen, ob das Kind eine Gänsehaut hat. Dann wird es nämlich höchste Zeit, zum Aufwärmen für eine Zeit aus dem Wasser zu kommen.

Ebenso sind blaue Lippen, Zähneklappern und zittern Symptome dafür, dass der Körper auskühlt und mit der niedrigen Temperatur kämpft.

„Der Körper versucht, seine Kerntemperatur aufrecht zu erhalten und deswegen wird dem Körper Bewegungsenergie entzogen“, so Martin Janssen von der DLRG. Das könne im schlimmstenfalls zu Beinkrämpfen und sogar zu Bewusstlosigkeit führen. Wie der Rettungsschwimmer erklärt, ist die Gefahr des Auskühlens bei Kindern größer als bei Erwachsenen.

Ziehen Sie Ihrem Kind nach dem Baden die nassen Badesachen aus, trocknen Sie es am ganzen Körper gut ab und ziehen Sie ihm trockene Sachen an.

Johanniskraut

Außer der beruhigenden Wirkung stecken in den kleinen gelben Blüten noch einige weitere nützliche Kräfte. Enthalten sind in Johanniskraut Ätherische Öle, Flavonoide und Gerbstoffe. Das aus den Blüten gewonnen Öl („Rotöl“) ist geeignet zur Schmerzlinderung bei Prellungen, Muskelrissen und Verrenkungen.

Die entzündungshemmenden Eigenschaften können außerdem bei kleinen Wunden helfen und die Beschwerden bei trockener Haut lindern.

Es wird auch Hexenkraut, Teufelsflucht, Blutkraut und Sonnwendkraut genannt. Interessant: Wenn man die gelben Blüten zwischen den Fingern verreibt, tritt Hypericin aus und die Finger färben sich rot. Und genau dieser rote Farbstoff soll.

Mediterran essen im Sommer: Zucchini

Die leckeren grünen (oder gelben) gurkenähnlichen „Keulen“ haben im Moment wieder Hochsaison. Das Gemüse schmeckt leicht nussig und ist ein echtes Allround-Talent bei der Zubereitung.

Es kann gebraten, gedünstet oder als Füllung verwendet werden.

Das Kürbisgemüse ist übrigens sehr kalorienarm und leicht verdaulich. Achten Sie beim Zucchini-Kauf darauf, zu Früchten mit fester und unverletzter Haut zu greifen. Beschädigtes Gemüse fängt nämlich schneller zu schimmeln an. Im Kühlschrank hält sich Zucchini etwa eine Woche. Entfernen Sie vor der Zubereitung den Stielansatz und waschen es gründlich. Na dann: Guten Appetit!

Spitzwegerich

Er wächst unbemerkt an Wegrändern und ist eine Wohltat für den Körper: Der Spitzwegerich. Er enthält Gerbstoffe, Kieselsäure und Vitamin C und besitzt heilende Eigenschaften. Man nennt ihn auch Heilwegerich, Schafzunge, Spitzwegeblatt und Wundwegerich.

Ein aus den getrockneten Blättern zubereiteter Tee kann den Stoffwechsel und die Verdauung anregen.

Außerdem schmecken die leicht herben Blätter auch als gekochtes Gemüse oder Salat. Der Saft der frisch zerriebenen Blätter lindert den Juckreiz und die Schwellung nach Insektenstichen.

Bei kleinen Wunden wirkt er desinfizierend und blutstillend.

Und zu guter letzt eignet sich Spitzwegerich bei einer Erkältung dazu, um Husten und Heiserkeit zu lindern.

Erfrischend im Sommer: Melone

Die Wassermelone ist bei heißen Temperaturen eine gern gesehene Erfischung.

Sie eignet sich als Durstlöscher und regt mit dem enthaltenen Vitamin A zusätzlich den Hautstoffwechsel an.

Außerdem bewahrt Vitamin die Haut in der Sonne vor dem Austrocknen und festigt das Bindegewebe. Und wussten Sie eigentlich, dass es sich bei der Melone genau genommen gar nicht um Obst handelt? Nein? Dann wissen Sie es jetzt, denn Melonen gehören zu den Kürbisgewächsen und sind damit ein Gemüse.

Keine Schnüre und Kordeln an Babykleidung

Bänder, Schnüre oder Kordeln sollten an Babykleidung tabu sein. Besonders am Ausschnitt und an Kapuzen sollte man daran denken. Darauf weist jetzt noch einmal die Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ hin.

Die Experten raten Eltern stattdessen zu Kleidung, die mittels Druckknöpfen oder Klettverschlüssen in Form gehalten wird.

Die Sicherheitsbestimmungen, die Schnüre und Kordeln für Kinderkleidung bis zum Alter von sieben Jahren verbietet, haben sich europaweit zwar größtenteils durchgesetzt, aber in manchen Geschäften wird immer noch Kleidung mit Bändern angeboten.

Wissenswertes über UVA- und UVB-Strahlung

Die Sonne gibt beide Strahlungen ab, die UVA- und die UVB-Strahlung. Die UVA-Strahlen sind unter anderem verantwortlich für eine frühzeitige Hautalterung.

Deshalb sollte immer ein optimales Sonnenschutzmittel mit Breitband-Schutz aufgetragen werden, das vor beiden Strahlungen schützt.

Die EU-Kommission empfiehlt seit 2006, dass der UVA-Schutzfaktor mindestens ein Drittel des angegebenen LSF betragen muss.

Kirschen immer schnell naschen

Jetzt liegen sie wieder überall in den Obst- und Gemüseabteilungen: leckere, knackig-süße Kirschen.

Die Sommerfrüchte sollten aber nach dem Kauf mehr oder weniger direkt (binnen ein bis zwei Tagen) verzehrt werden, da sie selbst gekühlt nicht lange haltbar sind.

Außerdem sollten Kirschen sehr vorsichtig transportiert werden, weil sie sehr druckempfindlich sind. Ganz besonders Herzkirschen haben ein weiches Fruchtfleisch . Die so genannten Knorpelkirschen sind hingegen besser für den Transport geeignet, weil sie ein festeres Fruchtfleisch haben. Die leckeren roten Früchte sind noch bis August aus heimischem Anbau erhältlich.

Krisen machen stark

Amerikanische Psychologen von der University of Buffalo und der University of California haben nun herausgefunden, dass Schicksalsschläge unsere Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit stärken.

So können negative Erlebnisse in einem moderaten Maß unser allgemeines Stressniveau senken , uns im Alltag stärker machen und sogar für besseres Wohlbefinden sorgen. Resilienz wird diese psychische Widerstandsfähigkeit in Forscherkreisen übrigens genannt. Das man an seinen Aufgaben wächst, ist also nicht nur ein Spruch im Volksmund.

Schönheitselixir aus Marokko

Der wohl älteste Baum der Erde wächst im Süden Marokkos, zwischen Essaouira und Agadir. Es handelt sich dabei um den Arganbaum. Aus seinen Früchten gewinnen die sogenannten Berberfrauen das Arganöl. Das ist ein intensiv gefärbtes Öl, das nicht nur bei Feinschmeckern beleibt ist, sondern auch in der Naturkosmetikbranche immer beliebter wird.

Die ungesättigten Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren gelten als natürliche Anti-Aging-Substanzen und verschönern Haut und Haare.