Öko-Test: Vorsicht bei Gummistiefeln

Das Verbrauchermagazin „Ökotest“ kam nach einer aktuellen Untersuchung von 16 Modellen zu dem Ergebnis, dass in Gummistiefeln für Kinder zu viele Schadstoffe stecken.

So befinden sich in den stiefeln gesetzlich verbotene Farbbausteine, Schwermetalle und krebserzeugende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).

Insgesamt 12 Modelle erhielten die Note „ungenügend“ , drei ein „mangelhaft“ und selbst der Testsieger bekam nur ein „ausreichend“. Ein Modell wurde sogar als „nicht verkehrsfähig“ eingestuft, da in den Schnürsenkeln verbotene Farbbestandteile in unzulässiger Menge nachgewiesen wurden. Kleine Kinder, die gerade mit dem Laufen beginnen, sollten generell noch gar keine Gummistiefel tragen, denn in den flexiblen Stiefeln haben sie nicht genügend Halt.

Gummistiefel sollten erst angeschafft werden, wenn das Kind einen sicheren Gang hat.

Wichtig ist außerdem die richtige Größe: Damit der Schuh gut sitzt, sollten vorne zwei Fingerbreit Platz sein.

Sonntag beginnt die Winterzeit!

Denken Sie daran, in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Uhren eine Stunde zurückzustellen.

Damit Kleinkinder besser in den neuen Schlafrhythmus finden, raten Schlafforscher dazu, die Umstellung zu „strecken“.

Dazu wird der Tagesablauf nicht an einem Tag für eine Stunde nach hinten verschoben, sondern jeweils um eine halbe Stunde an zwei Tagen. Diese zeit ist ausreichend für die wichtigsten „Zeitgeber“, nämlich Schlafen und Essen. Helles Licht ist auch eine gute Hilfe bei der Umstellung. Spaziergänge am Vormittag sind hierfür sehr hilfreich, denn dann schwingt der Körper schon nach wenigen Tagen im Rhythmus der neuen Zeit.

Kein TV vorm Schlafen

Gerade für kleine Kinder sollte Fernsehen vor dem Zubettgehen tabu sein. Grund: Auch gewöhnliche Dinge können den Kleinen Angst machen und ihnen das Einschlafen erschweren. Bis zum Alter von sechs bis sieben Jahren können Kinder Fantasie und Realität noch nicht unterscheiden.

Grundsätzlich sollten Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren pro Tag maximal 30 Minuten fernsehen, Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren höchstens 60 Minuten und Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren maximal 90 Minuten.

Kinder, die älter als 13 Jahre sind, sollten auch noch nicht länger als zwei Stunden pro Tag fernsehen. Wichtig ist auch, dass es regelmäßig fernsehfreie Tage gibt, an denen die Kinder sich mit anderen Freizeitaktivitäten beschäftigen.
The Sleeping Child

Spracherwerb: Füllwörter helfen

Amerikanische Wissenschaftler kamen kürzlich zu dem Schluss, dass Verzögerungslaute wie eine Vorwarnung wirken und bei Kindern die Aufmerksamkeit wecken.

Es hilft Kindern ab zwei Jahren beim Sprechenlernen, wenn Erwachsene die Wörter „äh“ und „ähm“ in ihren Reden verwenden.

Das hilft den Kindern, Begriffe effizienter zu lernen und einen Satz besser zu verstehen. Für diese Studie hatten die Kognitionswissenschaftler und ihr Team 32 Kinder im Alter von eineinhalb bis zweieinhalb Jahren beobachtet. Die Kinder saßen dabei auf dem Schoß eines ihrer Elternteile und schauten auf einen Monitor, der ihre Blickrichtung und ihre Augenbewegungen aufzeichnete. Auf dem Bildschirm wurden zwei Bildpaare angezeigt: Ein Paar zeigte Bilder von bekannten Objekten (Buch, Ball etc.), das andere Paar zeigte Phantasieobjekte mit erfundenen Namen. Ein Sprecher sagte dazu einfache Sätze über die Gegenstände, wobei er zeitweise stockte und ein „äh“ erklang. In dem Fall schauten die zweijährigen Kinder öfter auf das Phantasieobjekt, das neu für sie war, als auf das bekannte Objekt. Jüngere Kinder zeigten diese Reaktion hingegen noch nicht.

Lassen Sie Kinder ungestört spielen

Stören Sie Kinder während eines laufenden Spiels möglichst nicht. Unterbrechen Sie lieber in einem Moment, in dem das Spiel erschöpft ist. Andernfalls verhindern Sie, dass das Kind Neues entdecken kann. Das erläuterte nun die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Demnach ist es für Eltern erst sinnvoll, neue Anregungen und Gegenstände zu geben, wenn das Kind selbst die vorherige Spielidee ausgereizt hat.

Reagieren Sie jedoch nicht gekränkt, wenn das Kind dann doch einen anderen Spielvorschlag umsetzt, denn dies zeigt, dass das Kind seine eigene Vorstellung vom Spiel hat. Generell zeigen selbst die Kleinsten schon sehr gut, was sie spielen wollen, indem sie ungeduldig reagieren, Dinge wegschieben und sich mit dem beschäftigen, was sie interessiert.

Jetzt ist Apfelzeit!

Die Obstbauern rechnen dieses Jahr durch den vielen Regen mit einer überdurchschnittlich guten Apfelernte. Gut so, denn der Apfel gilt als Lieblingsobst der Deutschen. Und das ist auch gut so, denn der Apfel ist genauso gesund: als praktischer Snack für Spielplatz, Kindergarten oder einfach so für zwischendurch.

Er enthält viel Vitamin C und Mineralstoffe, insbesondere Kalium. Äpfel sorgen für einen ausgewogenen Blutzuckerspiegel, regulieren die Verdauung, verlängern die Konzentrationsfähigkeit und senken den Cholesterinspiegel.

Außerdem mindern sie Nervosität und Reizbarkeit. Denken Sie aber daran, dass sich Vitamine und bioaktive Pflanzenstoffe vorwiegend in oder direkt unter der Schale befinden und essen Sie Äpfel deswegen immer „mit“!

Vielseitig einsetzbar – Fenchel

Fenchel besteht aus ätherischen Ölen, Vitamin C und Antioxidantien. In Teemischungen wird er gegen Blähungen, Bauchschmerzen, Menstruationsbeschwerden und Husten eingesetzt. Die ätherischen Öle Fenchon und Anethol befinden sich in den Fenchelsamen.

Anethol soll den Appetit anregen und soll eine positive Wirkung auf die Verdauung haben.

Fenchon sagt man entzündungshemmende und schleimlösende Eigenschaften nach. Bei Heiserkeit verwendet man oft Fenchelhonig zur Linderung der Beschwerden. Aber auch bei Tisch wird Fenchel als Gemüse geschätzt. Das Gemüse mit dem leichten und süßlichen Anisgeschmack kann als Rohkost genossen, in Salzwasser gegart oder in der Pfanne angebraten werden.

Jetzt ist Mirabellenzeit!

Die kleinen, kugelrunden, gelben Früchte sind eine Unterart der Pflaume und schmecken sehr süß und aromatisch. Bei der Mirabelle handelt es sich um Steinobst, das ursprünglich aus Klein-Asien stammt.

In der Küche ist die leckere Frucht vielseitig verwendbar: Es lassen sich beispielsweise köstliche Marmeladen und Chutneys daraus herstellen und feine Kuchen backen.

Natürlich kann man die Früchte auch einfach nur roh naschen. Ebenso gut passen sie aber auch zu herzhaften Gerichten mit Chutney, Lamm oder Garnelen. Sehr bekannt ist die Mirabelle aber auch durch die Verarbeitung zu Alkohol, bei der Mirabellenbrand oder –likör entsteht.

Bio-Produkte

Bio-Produkte stehen täglich bei sechs Prozent der Deutschen auf dem Speiseplan.
Damit nehmen sie zusammen mit den Italienern den Spitzenplatz in Europa ein.

(Quelle: TNS Infratest)

Schlaf nachholen

Wer ständig zu wenig schläft, riskiert Müdigkeit, Stress und sogar ein erhöhtes Risiko für Übergewicht und Diabetes. Dass das ungesund ist, kann sich wohl jeder vorstellen.

Forscher der Universität von Pennsylvania fanden nun aber heraus, dass schon ein einziger langer „Nachholschlaf“ chronischen Schlafmangel teilweise ausgleichen kann.

Je länger der Erholungsschlaf dauerte, desto besser schnitten die Versuchspersonen bei Konzentrations- und Reaktionstests ab. Wer also während der Woche immer zu spät ins Bett kommt, sollte sich am Wochenende also einfach eine Extraportion Schlaf genehmigen.