Kinder aus ärmeren Familien oft übergewichtig!
Eine Studie der Uni Gießen an acht Nürnberger Grundschulen zeigt auf: Kinder aus sozial schwachen Familien bewegen sie sich weniger, verbringen mehr Zeit vor dem Fernseher oder am Computer.
Zwei Monate wurde das Ernährungsverhalten von 300 Viertklässlern beobachtet. Die Ergebnisse sollen in die Ernährungsbildung von Grundschülern und deren Eltern einfließen. Die Studie zeigt, dass Kinder immer weniger Ernährungskompetenzen haben. Sie dürfen aber den Umgang mit Lebensmitteln und ihrer Verarbeitung nicht verlernen. Für die optimale Ernährung sei wichtig, dass dabei Schule, Familie, Mittagsbetreuung und Freizeiteinrichtungen an einem Strang zögen.
Auftraggeber der Studie ist die gesundheitsinitiative „Gesund.Leben.Bayern“ des bayerischen Gesundheitsministeriums. Die Kinder beantworteten Fragen zu Ernährung und Freizeitgestaltung und führten Ernährungsprotokolle.
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