Sicher krabbeln: Der Sicherheitscheck für die eigenen vier Wände
In der Schwangerschaft finden die ersten Veränderungen in den eigenen vier Wänden statt: Das Büro wird zum Kinderzimmer und im Wohnzimmer weichen die Sessel der Wiege. Nach der Geburt kann die Wohnung dann erst einmal bleiben wie sie ist – oftmals stellen die jungen Eltern dann sogar fest, dass das erste Möbelrücken totaler Unsinn war.
Spätestens wenn der Nachwuchs das Krabbeln lernt, sollte die Wohnung aber einem Sicherheitscheck unterzogen werden. Dafür sollte man die Wohnung unter einem neuen Blickwinkel betrachten: Was steht auf dem Boden und kann leicht umfallen? Wo können sich die kleinen Finger einklemmen? Was kann der kleine Weltentdecker alles in den Mund nehmen? Wo kann er hoch klettern und wohlmöglich herunter fallen?
Hauptaugenmerk sollte man bei der Gefahrensuche auf Treppen, Stereoanlagen, Regale und Schränke, Gardinen, Terassentüren und Fenster sowie Steckdosen und scharfe bzw. spitze Kanten legen. Einen Hochsicherheitstrakt brauchen Eltern aber nicht zu bauen! Dass ein Fernseher kein Spielzeug ist und man von Blumenerde Bauchschmerzen bekommt, können auch die kleinen verstehen.

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