Hillary Clinton setzt auf deutsches Vorbild

Nach Deutschland bekommen jetzt auch die USA ihre Diskussion um Krippenplätze: Die New Yorker Senatorin und Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton will allen vierjährigen Kindern einen Betreuungsplatz anbieten. Damit kopiert sie das Erfolgsrezept der deutschen Familienministerin, Ursula von der Leyen.

Die New Yorker Senatorin Hillary Clinton brachte den Vorschlag in den Wahlkampf ein, allen vierjährigen Kindern einen Betreuungsplatz anzubieten. Dafür sollen zehn Milliarden Dollar (7,4 Milliarden Euro) an Bundesmitteln bereitgestellt werden.
Die aussichtsreiche Präsidentschaftsbewerberin der Demokraten weist darauf hin, dass die Ausgaben der US-Staaten für den „Vorkindergarten“ in den vergangenen zwei Jahren um eine Milliarde Dollar (740 Millionen Euro) gestiegen seien. Damit würden bislang aber noch weniger als 20 Prozent der Vierjährigen erreicht.
In Deutschland hat sich die große Koalition nach monatelangen Querelen vor wenigen Tagen grundsätzlich auf einen Ausbau der Kleinkinderbetreuung geeinigt.

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