Gesichtserkennung

Es liegt in unseren Genen, sich Gesichter von Mitmenschen einzuprägen und wieder zu erkennen. Das ist das Ergebnis einer Studie britischer und US-amerikanischer Forscher, bei der 289 eineiigen und zweieiigen Zwillingspaaren Fotos von verschiedenen Gesichtern vorgelegt wurden. Anschließend wurden den Paaren alle Gesichter noch einmal gezeigt, jedoch dieses Mal mit anderen Lichtverhältnissen oder mit einem leicht veränderten Betrachtungswinkel.

Ergebnis: Die eineiigen Zwillinge schnitten bei dem Test doppelt so oft gleich gut oder gleich schlecht ab wie die zweieiigen Zwillinge.

Das Fazit daraus lautet: Weder spielt für die Fähigkeit, Gesichter zu erkennen, die Umgebung, in der man aufwächst, eine Rolle, noch ist diese Fähigkeit erlernbar.

Mundwinkel säubern

Bei den sommerlichen Temperaturen füttern viele Mütter ihre Kinder im Freien. Egal, ob im Garten, auf dem Balkon oder unterwegs auf einer Parkbank: an der frischen Luft schmeckt es doppelt gut.

Achten Sie aber darauf, Essensreste nach der Mahlzeit sofort vollständig an Babys Mund zu entfernen, denn so ein süßes Schnütchen lockt Wespen und Bienen an und kann für das Kind gefährlich werden.

Ist es aber zu spät und eine Wespe oder Biene hat Ihr kleines gestochen, bewahren Sie erst einmal Ruhe und kühlen Sie die Stelle. Wenn zur Hand, tragen Sie eine entsprechende Creme auf. Nehmen Sie Ihr Kind in den Arm und trösten es, das ist ganz wichtig.

Sind allerdings Atemwege betroffen, suchen Sie sofort einen Arzt auf, denn das kann zu ernsthaften Komplikationen führen.

Eine weitere Maßnahme, um Insektenstiche zu verhindern, ist die, das Kind auf der Wiese besser nicht direkt im Gras, sondern auf einer Decke krabbeln zu lassen.

Mahlzeit

Zu Großmutters Zeiten galt noch die Benimmregel „Beim Essen spricht man nicht!“. Wenn man der GfK-Studie „Essen und Trinken in Deutschland“ glauben darf, ist diese Regel aber längst überholt.

Nur etwa 19 Prozent der Deutschen essen ihre Mahlzeiten ohne Ablenkung.

27 Prozent unterhalten sich gerne mit ihren Tischgenossen, und 19 Prozent sehen dabei fern. 13 Prozent sitzen während des Essens vor ihrem Computer und zwölf Prozent arbeiten nebenher.

Na dann: Guten Appetit, ganz egal, was Sie gerade machen!

Beta-Carotin – 2

Der tägliche Verzehr von isoliertem, das heißt nicht natürlich vorkommendem Beta-Carotin, sollte nicht höher als zwei Milligramm sein. Selbst Raucher sollten Zusatzpräparate damit nur in Abstimmung mit dem Arzt einnehmen.

Da Beta-Carotin nicht hitzeempfindlich ist, kann es vom Körper besser aus gekochtem Gemüse als aus Rohkost verwendet werden.

Im Körper kann Beta-Carotin zu Vitamin A umgewandelt werden und heißt deshalb auch Provitamin A. Damit der Organismus Beta-Carotin verwerten kann, benötigt er ausreichend Vitamin E sowie zusätzlich Fette oder Öle. Fügen Sie darum bei Rohkost oder Blattsalaten immer Joghurt, Öl, oder Sahne bei.

Beta-Carotin – 1

Der sekundäre Pflanzenstoff Beta-Carotin schenkt Aprikosen, Tomaten und Karotten ihre leuchtende Farbe und hat zudem noch gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Beta-Carotin steckt in allen gelben, orangefarbenen und roten Gemüsesorten, in dunkelgrünem Gemüse wie Spinat Blattsalaten und Brokkoli, in gelben und orangefarbenen Früchten und in Leber.

Beta-Carotin hat antioxidative Eigenschaften. Es bekämpft freie Radikale und hat damit eine zellschützende Wirkung. Es hilft, die Haut vor Sonnenstrahlen zu schützen, stärkt die Immunabwehr und trägt zur Förderung der gesunden Augenfunktion im Alter bei. Morgen lesen Sie an dieser Stelle noch mehr Wissenswertes zum Beta-Carotin.

Picknick – Schlemmen auf der Wiese

Jetzt, im Sommer, zieht es die meisten Menschen nach draussen, an die frische Luft und in die Natur.

Machen Sie doch mal ein Picknick im Grünen!

Breiten Sie eine große Decke auf der Wiese aus und schlemmen Sie darauf Snacks wie beispielsweise Spieße mit gebratenem Fleisch oder Gemüse, Käsewürfel, Obst und Gemüse. Dazu passt herrlich Baguette und Vollkornbrot. Weniger geeignet zur Mitnahme zum Picknick sind Gerichte mit rohen Eiern (wie beispielsweise Tiramisu), Fisch und nicht durchgegartes Fleisch. Zum Nachtisch schmecken bestimmt allen, die dabei sind, Melonenstückchen, Erdbeeren, Muffins oder ein frischer Obstsalat.

Eine tolle Idee sind auch Kuchenspießchen: schneiden Sie dazu trockenen Kuchen in Würfel und spießen sie ihn abwechselnd mit Erdbeeren, Trauben, Pfirsichstückchen oder anderem Obst auf.

Ideale Durstlöscher sind dazu Saftschorlen, Mineralwasser und Früchtetees.

Allergiegefährdete Babys

Babys, die allergiegefährdet sind, sollten im ersten Lebensjahr durchaus mit möglichen Nahrungsmittel-Allergenen in Kontakt kommen, so der Verbraucher-Informationsdienst aid.

Die Auffassung, im ersten Lebensjahr auf eine allergenarme Nahrung zu achten, ist nach dem heutigen Forschungsstand überholt und veraltet.

Stattdessen gilt: Eltern, die selber an einer Allergie oder Unverträglichkeit leiden, beispielsweise gegen Gluten, sollten ihrem Kind bereits zwischen dem fünften und siebten Monat kleine Mengen Weizen geben.

Wenn die Mutter dazu begleitend noch stillt, kann das Zöliakie-Risiko so gesenkt werden. Viele Allergien werden durch Weizen, Kuhmilch oder Fisch ausgelöst. Ab dem fünften Monat sollten jedoch diese Lebensmittel kein prinzipielles Tabu darstellen.

Wasserspiele

Jetzt im Sommer lieben es alle Kinder, baden zu gehen und im kühlen Wasser zu plantschen.

Nutzen Sie jede Gelegenheit dazu, ein Freibad oder einen Badesee zu besuchen, damit sich Ihr Kind an das Element Wasser gewöhnen kann und ein Gefühl für Auftrieb und Wasserdruck bekommt.

Das wird ihm später auch helfen, schneller das Schwimmen zu erlernen. Außerdem macht Plantschen Riesenspaß und Kinder glücklich! Mit einem Seepferdchenkurs sollten Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren starten. Melden Sie Ihr Kind rechtzeitig dazu an, denn die Wartezeiten sind teilweise relativ lang.

Bis das Kind schwimmen kann, sollte es sich nur mit Schwimmflügeln und unter Aufsicht im Wasser aufhalten.

Schnell schlau

Der Mensch verbraucht im Durchschnitt etwa 24 Liter Sauerstoff in der Stunde.

Das sind täglich circa 570 Liter.

85 Jahre Nagellack

Wer hätte das gedacht: Der Nagellack wird dieses Jahr 85 Jahre alt!

Und dass es ihn gibt, verdanken wir der Autoindustrie: Als diese zu boomen begann, mussten auch neue, bessere Lacke her.

Diese leuchteten kurze Zeit später auch auf den Nägeln, zuerst nur in Rot, dann in vielen bunten Farben. Besonders Hollywooddiven machten den Lack gesellschaftsfähig. Mittlerweile gehört ist er unverzichtbar und gehört als Modeaccessoire einfach dazu. Wir meinen: herzlichen Glückwunsch!